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„Hab‘ mein Wagen vollgeladen“

Bei heißen Temperaturen konnten wir am vergangenen Freitag fast 90 Kinder begrüßen und auf unsere 4 Schlepperanhänger verteilen.

Ein letztes Mal noch den Eltern zuwinken und dann ging‘s los. Über die Hauptstraße, Mötzinger Straße, Richtung Talstraße. Kurz vor dem Regenüberlaufbecken war der erste Halt angesagt – absteigen. Hier wurden die Spielregeln unseres Quiz erklärt. Danach sind wir zum Regenüberlaufbecken gelaufen. Hier erklärte Sabine Kirn die Notwendigkeit des Rückhaltebeckens für unsere Gemeinde. Anschließend sind wir weitergefahren am Biotop vorbei bis zum Bommerles Loch. Auf dem Wagen erzählte uns Sabine die Geschichte vom Bommerle, dem Hund, als er in der Höhe gefallen war und nach Tagen gerettet wurde. Während der Weiterfahrt wurden die Aufgaben abgearbeitet. Es wurde gefragt, welche Bäume in unserem Wald sind, welche Getreidesorten es gibt, welche Nahrungsmittel bei uns angebaut werden und vieles mehr. Der nächste Halt war im „Kehrau“. Hierkonnte Sabine vom Durchgangslager nach dem 2. Weltkrieg berichten bis hin zum Verkauf an die Gemeinde durch den Bund.  Weiter fuhren wir durch das Immental, Reitgelände und dann links Richtung Schießanlage und Sportplatz Oberjettingen.  Aber wir hatten noch einen Zwischenstop. Nach dem Alle abgestiegen waren uns von der Kelten erzählt hatte sind wir auf der Keltenschanze im Oberjettinger Wald gewandert. Nach einem kurzen marsch hatten wir unsere Traktoren wieder erreicht. Unser letzter Halt war der neue Wasserturm Oberjettingen. Hier wurden wir schon vom Wassermeister, Herr Kaupp,  von der Gäuwasserversorgung (Wasserwerk Gündringen) erwartet. Die meisten wagemutigen Kinder sind hoch auf den Wasserturm gestiegen. Die Aussicht war fantastisch. Nach  über 200 Treppenstufen kamen die Kinder und Betreuer wieder glücklich unten an. Jetzt war man froh dass wir nur noch einmal absteigen mussten und zwar auf dem Bauernhof der Familie Ott auf den Höhenhöfen. Nach so vielen Informationen wollten sie Kinder endlich zum Spielen und ihre Rote Wurst essen. Dort war alles schon vorbereitet von 4 fleißigen Helfern. (Hier nochmals ein herzliches Dankeschön  J J) Getränke, Rote Würste, Nutellabrote ließen sich die Kinder und Betreuer genussvoll schmecken.

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Nachdem fast jeder noch das Quiz über unsere Rundfahrt ausgefüllt und einen kleinen Preis abgeholt hatte, konnte man sich die restliche Zeit beim Spielen und Malen gut verbringen.

Aber gegen 17.45 Uhr mussten wir die Heimreise Richtung Gemeindezentrum schon wieder antreten. Nach kurzer Fahrt konnten die Eltern ihre Kinder wieder in Empfang nehmen und diese berichteten eifrig über den gelungenen kurzweiligen Nachmittag.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals recht herzlich bei der Familie Hans-Martin Ott von den Höhenhöfen für die gute Unterbringung und Verpflegung bedanken. Ebenso bei den Traktorfahrern Reinhold Seeger und Wilhelm Heidlauff, bei Silke Seeger als Organisatorin, den Ehepaaren  Dieter Wolfer & Heinz Rinderknecht  für die hervorragenden Grillwürste und den Aufbau sowie bei allen Betreuern und Helfern für den schönen Nachmittag. Ohne die helfenden Hände unserer Betreuer/-innen wäre ein Nachmittag mit fast 90  Kindern nicht machbar.

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CDU Gemeindeverband Jettingen

Bericht Bürgerstammtisch mit Marc Biadacz MdB in Jettingen:

Am Freitag, den 16.11.18 hat der CDU Gemeindeverband Jettingen zu einem Bürgerstammtisch mit unserem Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz ins Sportheim Oberjettingen eingeladen.

Die Vorsitzende Beate Heidlauff  begrüßte die Anwesenden und ging kurz auf die aktuellen Diskussionspunkte in der Tagespolitik und Presse ein. Anschließend hatte Herr Biadacz das Wort.

Er informierte kurz die Anwesenden über die Entwicklungen in Berlin seit seiner Wahl im September 2017. Dann erläutere er, welche Gesetzte und Maßnahmen die aktuelle Große Koalition schon verabschiedet haben.

Das Teilhabechancengesetz (Das Teilhabechancengesetz soll zum 1.1.2019 in Kraft treten und führt die beiden neuen Fördermöglichkeiten „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ und „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ ins Sozialgesetzbuch (SGB) II ein. Langzeitarbeitslose sollen durch einen Lohnkostenzuschuss sowie individuelle Unterstützung und Betreuung wieder am Arbeitsleben teilhaben können.

das Gute-KiTa-Gesetz (Mit dem Gute-Kita-Gesetz will der Bund zukünftig die Länder bei der Verbesserung der Kita-Qualität unterstützen)

Pflegestärkungsgesetz (Mit einem umfassenden Maßnahmenpaket will die Bundesregierung dem Pflegenotstand in Deutschland entgegentreten. Der Bundestag beschloss in Berlin das Pflegestärkungsgesetz, das ein Sofortprogramm zur Beseitigung personeller Engpässe enthält. Im Rahmen davon werden 13.000 zusätzliche Stellen in Altenheimen geschaffen - 5000 mehr als im Koalitionsvertrag vorgesehen)

Gesetz zur Brückenteilzeit (Arbeitnehmer haben künftig das Recht, für einen befristeten Zeitraum Teilzeit zu arbeiten und danach wieder in Vollzeit zu gehen. Das hat der Bundestag mit dem Gesetz zur Einführung einer sogenannten Brückenteilzeit beschlossen. Die SPD setzte damit ein Anliegen durch, für das sie seit Jahren streitet.)

Fachkräftezuwanderungssetz (Das Kabinett hat Eckpunkte für ein Fachkräftezuwanderungsgesetz aus Drittstaaten beschlossen. Demnach sollen ausgebildete Fachkräfte aus Drittstaaten die Möglichkeit erhalten, sechs Monate nach Deutschland zu kommen, um einen Arbeitsplatz zu suchen.

In dem von der Großen Koalition vereinbarten Eckpunktepapier heißt es: "Am Grundsatz der Trennung von Asyl und Erwerbsmigration halten wir fest." Allerdings wolle die Koalition im Aufenthaltsrecht "klare Kriterien für einen verlässlichen Status Geduldeter definieren, die durch ihre Erwerbstätigkeit ihren Lebensunterhalt sichern und gut integriert sind".

Anschließend hatten die Anwesenden das Wort. Es entwickelte sich eine angeregte Diskussion. Verschiedene Punkte wurden diskutiert wie z.B. Migrationspolitik, Abschiebepolitik, Entwicklung in der Landwirtschaft, die Politiker müssten zurück zu den Menschen kommen, Energiewende, Wirtschaftspolitik, Feinstaubproblematik und vieles mehr.

Zum Schluss wurde von Marc Biadacz noch auf unsere Regionalversammlung am 27.11. in Böblingen hingewiesen. Hier stellen sich die 3 Bewerber für die Nachfolge von Dr. Angela Merkel als CDU-Bundesvorsitzenden/in vor.

Am Ende bedankte sich Beate Heidlauff bei Marc Biadacz für sein Kommen und den kurzweiligen Abend und überreichte noch einen Obstkorb als Dankeschön.

Gemeinsam mit dem CDU-Bundestagskandidaten Marc Biadacz besuchte die Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz den Ferkelaufzuchtbetrieb der Familie Schäberle bei Tailfingen und überzeugte sich von der artgerechten Tierhaltung auf dem Hof.

Auf dem großen Aussiedlerhof der Brüder Martin und Stephan Schäberle stehen bis zu 500 Muttersauen im Stall. Landwirte, die von der Schweinezucht leben, sind im Landkreis Böblingen rar geworden; so existieren im Kreisgebiet zwölf Zuchtbetriebe, darunter fallen allerdings auch Kleinstbetriebe, welche die Schweinezucht im Nebenerwerb betreiben. Stephan Schäberle bedauerte gegenüber den Politikern, dass der Begriff „Massentierhaltung“ „emotional besetzt ist, und per se nichts über die Qualität der Tierhaltung aussagt“. In ihrem Betrieb gehe es allen Tieren gut, da diese streng überwacht werden, auch wenn Martin Schäberle zugibt, dass die Gatter für die Muttersauen oftmals abschreckend wirken. Dabei schützen diese die Ferkel vor dem Gewicht der Muttersauen, wenn auch leider nicht immer hundertprozentig.

Die Betriebsinhaber erklärten den beiden Politikern, dass Hygiene auf ihrem Hof höchste Priorität habe. So gelte auf dem Hof grundsätzlich, dass vor Betreten des Stalles geduscht werden müsse und nur betriebseigene Kleidung getragen werden dürfe.. Dadurch sei es bisher gelungen, ernsthafte Krankheiten wie das PRRS- oder das Circo-Virus von dem Hof fern zu halten. Auch technisch sei der Hof auf dem neusten Stand. Erst im vergangenen Jahr konnte eine automatische Ferkelfütterungs-Anlage installiert werden, die die Nahrungsmengen genau dosiert und somit alle Ferkel gleich kräftig werden lässt.

Kurtz und Biadacz zeigten sich beeindruckt von der Führung durch die Ställe und betonten die Bedeutung der heimischen Landwirtschaft für die Ernährung der Bevölkerung. Durch den Schlachthof in Gärtringen sei es auch möglich, die Transportwege für das Lebensmittel Schweinefleisch kurz zu halten.

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